Frieda Hämmerling erneut im Frauen-Doppelvierer erfolgreich

Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Plovdiv (Bulgarien) gesichert.

Vier Frauen freuen sich mit Medaillen um den Hals über den Sieg und halten zwei Pokale in die Höhe

Weltcup-Gesamtsieg für den deutschen Frauen-Doppelvierer mit Franziska Kampmann, Marie-Cathérine Arnold, Carlotta Nwajide und Frieda Hämmerling (v.l.)

Für die Kieler ging es am Wochenende 14./15. Juli 2018 nicht nur um Tennis. Auch die Lokalmatadorin im Rudern Frieda Hämmerling kämpfte um eine Medaille und um die Nominierung für die Weltmeisterschaften vom 9. bis 16.9. im bulgarischen Plovdiv.

Souveräner Sieg im Vorlauf direkt ins Finale

Für die beiden Frauen-Doppelvierer ging es in Luzern beim 3. Weltcup 2018 um die WM-Qualifizierung – das schnellere Boot reist nach Plovdiv. Bereits im Vorlauf trafen die beiden Boote aufeinander. Lange Zeit sah es nach einem deutschen Zweikampf aus. Das erste deutsche Boot mit Frieda Hämmerling (Rudergesellschaft Germania Kiel), Marie-Cathérine Arnold (Hannoverscher Ruder-Club), Carlotta Nwajide (Deutscher Ruder-Club) und Franziska Kampmann (Ruderverein Waltrop) lag nach der Streckenhälfte mit einer halben Bootslänge vor GER2 mit Charlotte Reinhardt (Ruderverein Dorsten), Frauke Hundeling (Deutscher Ruder-Club), Carina Bär (Heilbronner Rudergesellschaft ‚Schwaben‘) und Michaela Staelberg (Crefelder Ruder-Club). Während GER1 um Schlagfrau Frieda Hämmerling die Führung immer weiter ausbaute und zu einem souveränen Sieg inklusive Finaleinzug ruderten, wurde das zweite deutsche Boot von Polen und auch von den Niederländerinnen überholt und am Ende Vierter. „Das war ein richtig guter Einstieg, wir sind sehr zufrieden“, freute sich Frieda Hämmerling.

Vom Start weg an der Spitze

Siegreicher deutscher Frauen-Doppelvierer mit Frieda Hämmerling auf Schlag.

Am Sonntag zeigte der erste deutsche Vierer deutlich, dass der Sieg heute nur über sie geht. Mit einem Blitzstart setzte sich die junge deutsche Mannschaft an die Spitze des Feldes und hatte schon bei der 500-m-Marke eine ¾ Bootslänge Vorsprung auf die Verfolger aus Polen. Im weiteren Rennverlauf baute das Boot den Vorsprung immer weiter aus. Mit fast einer Bootslänge Vorsprung siegten Arnold, Nwajide, Kampmann und Hämmerling. Damit holten die vier auch den Weltcup-Gesamtsieg für Deutschland. „Wir konnten uns von Anfang an von den anderen Mannschaften absetzen und hatten somit einen guten Überblick über das Rennen. Das motiviert unglaublich, weiter vorne voran zu fahren“, berichtete Frieda Hämmerling.

„Wir sind unglaublich stolz auf unsere Ausnahmeathletin Frieda. Wenn Sie so weiter macht, steht ihr eine ganz große Zukunft bevor“ sagt Sabine Köhler, 1. Vorsitzende der Rudergesellschaft Germania Kiel.

Fotos: DRV/Seyb

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