Stadtachterrennen – sportliches Highlight Kieler Woche 2022

Eine Gruppe von Ruderinnen und Ruderern steht auf einem Bootssteg und hält gekreuzte Ruderriemen in den Händen
Die Crew des Germania-Achters Anna, Melanie, Daniel, Caro, Julia, Sönke, Fabio und Chris mit Trainerin und gleichzeitig Steuerfrau Enya Freudenberg (vorne)

Aalregatta, Silbernes Band, Windjammerparade, Stadtachterrennen, … was haben diese Dinge alle gemeinsam? Richtig, sportliche Highlights während der Kieler Woche 2022.

Und so fand auch diesen Mittwoch (22. Juni) das traditionelle Stadtachterrennen der Kieler Rudervereine statt. Nach 2 Jahren Pause konnten sich die fünf an den Start gegangenen Boote wieder über ein zahlreiches Publikum an der Kiellinie freuen.

Bei wenig Wind und viel Sonne, also besten Bedingungen für Ruderer, lieferten sich die Achter des Akademische Rudervereins (ARV), der Kieler Schülerruderer, des Ersten Kieler Ruderclubs (EKRC), des Ruderzentrums der Uni Kiel und der Rudergesellschaft Germania Kiel auf der 1000m langen Strecke zwischen Sandhafen und Steg des EKRC ein spannendes Rennen.

Nach einen gut gelungenen Start konnte sich der ARV schnell an die Spitze des Feldes absetzen, gefolgt vom Achter des EKRC und der Germania. Nach einem Krebs bei den Germanen, knapp 300m nach dem Start, konnte die Uni gut aufholen und den dritten Platz einnehmen. Nach einem kompletten Stillstand im Achter der Germania und einem Neustart begann eine spektakuläre Aufholjagd.

Am Ende gewann der ARV mit einer Bootslänge Vorsprung das 25. Kieler Stadtachterrennen vor dem EKRC und entthronte damit den Serien-Champion der letzten Jahre. Die Germania sicherte sich Bronze, gefolgt von der Uni. Als letzter kam der Achter der Schüler ins Ziel.

Nach der Siegerehrung brach die Germania die Tradition nur den Steuermann des Siegerbootes baden zu schicken und warf ihre Steuerfrau, Enya Freudenberg, schon mal zum Üben fürs nächste Jahr in hohen Bogen ins Wasser.

Wir freuen uns, daß dieses Jahr alle Kieler Ruderverein mit am Start waren, bedanken uns für das faire Rennen und blicken voller Vorfreude aufs nächste Jahr.

Text: Enya Freudenberg